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Von tollkühnen Männern in fliegenden Autos

Von tollkühnen Männern in fliegenden Autos
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Wir sind in Raamsdonkersveer in den Niederlanden.
Hier hat eine Firma erfolgreich einen Test mit einem Auto absolviert, das auch fliegen kann.
Oder besser mit einem Flugzeug, das auch im Straßenverkehr zurecht kommt.
Spitzengeschwindigkeit: 180 Stundenkilometer, in der Luft und am Boden.

Die PAL-V funktioniert mit einem Rotorblatt und einem Propeller. Was braucht man, um damit zu fliegen? “Den normalen Führerschein”, sagt der Geschäftsführer. “Und zum fliegen einen Flugschein. Den kriegt man schon nach 20 oder 30 Flugstunden. Es ist ein Gyrokopter, die einfachste und sicherste Art zu fliegen.”

Die Maschine ist leiser als ein Hubschrauber wegen ihrer langsameren Rotor-Umdrehungen. Der Hersteller sagt, sie startet und landet mit geringer Geschwindigkeit und ist einfach zu steuern. Dadurch wird sie eines der sichersten Flugobjekte. Ihre Macher hoffen, dass aus ihrem Modell mehr wird als ein Spielzeug für Freizeit-Fans.

In den USA ist das Flugzeug Transition Street-Legal schon einen Schritt näher an der kommerziellen Wirklichkeit. Der Prototyp absolvierte seinen erfolgreichen Testflug von einem Regionalflughafen aus in Plattsburgh im Bundesstaat New York.

Für jeden Piloten stellen unsicheres Wetter, steigende Kosten und der Transfer am Boden Herausforderungen dar. Die neue Transition kombiniert das Fliegen mit der einzigartigen Fähigkeit, ihre Flügel einzuklappen und auf jeder Straße weiterzufahren. James Bond lässt grüßen.

Die am berühmten Massachusetts Institute of Technology ausgebildeten Ingenieure arbeiten seit 2006 an der technischen Optimierung von Kleinflugzeugen. Jetzt können Piloten ihre Flugerfahrung in den Straßenverkehr einbringen – und umgekehrt…