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Syrien: Assad stellt Waffenruhe in Frage

Syrien: Assad stellt Waffenruhe in Frage
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Die Hoffnungen auf eine Waffenruhe in Syrien schwinden. Damaskus verlangte am Sonntag schriftliche Garantien der Rebellen und ein Versprechen von den ausländischen Staaten, die Aufständischen nicht zu unterstützen.

Die oppositionelle Freie Syrische Armee geht nicht auf die Forderungen der Regierung ein, sie hätten bereits verbindliche mündliche Zusagen gemacht.

Die Opposition beschuldigt Präsident Baschar al Assad, die Waffenruhe zum Scheitern bringen zu wollen.

Der UN-Sonderbeauftragte Kofi Annan rief Assad erneut dazu auf, sich an seine Versprechen zu halten und ab Dienstag die geplante Feuerpause umzusetzen. Annan verurteilte außerdem den Anstieg der Gewalt und der Gräueltaten.

Nach Angaben der Opposition haben die Regierungstruppen ihre Offensive fortgesetzt und weite Gebiete in der Unruheprovinz Idlib gestürmt.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan drohte der syrischen Führung mit Maßnahmen, sollte die Gewalt nicht enden.

Die Türkei ist alarmiert, mehr als 24.000 syrische Flüchtlinge sind in türkischen Zeltlagern untergebracht und täglich kommen mehr.

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