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Spaniens Krise zwingt viele Menschen in die Armut

Spaniens Krise zwingt viele Menschen in die Armut
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Steigende Renditen, ein weiter wachsender Schuldenberg, leere öffentliche Kassen: was abstrakt klingt, ist auf Spaniens Strassen konkret sichtbar. Menschen, die Arbeitsplatz und Wohnung verloren haben und nun in ihrem Auto leben.

Geduldet von den Behörden, parken sie etwa in der Nähe eines ehemailgen Industrieparks in Barcelona.
Doch man trifft sie in der ganzen Stadt.

“Ich habe die Stadtverwaltung um Hilfe gebeten, doch die konnte mir nicht helfen”, sagt Silvestre.
“Wir können in eine Sozialwohnung, aber was ist, wenn ich keine Arbeit finde? Dann müssen wir wieder auf die Strasse. Es gibt viele, denen es genauso geht.”

Diejenigen, denen es genauso geht, haben schnell zusammengefunden. Prompt gab es Beschwerden von Anwohnern. Die Stadt solle etwas dagegen tun.

“Wir tun, was wir können”, sagt ein Mitarbeiter des Sozialamtes. “Wir kümmern uns um mehr Sozialwohnungen, damit die Menschen von der Strasse kommen.”

Doch das ist schwierig angesichts von Rezession und Massenarbeitslosigkeit. Der Alltag in Spanien wird härter.