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Streik legt Slowenien lahm

Streik legt Slowenien lahm
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Für das Land ist es der größte Streik im öffentlichen Dienst in den vergangenen 20 Jahren: An diesem Mittwoch haben 80.000 Lehrer, Ärzte, Polizisten und andere Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Sie protestierten gegen die Pläne der Mitte-rechts-Regierung, Gehälter und andere Vergünstigungen des öffentlichen Dienstes wie mehr Urlaub zu beschneiden. In der kommenden Woche wird das Parlament über die unpopulären Sparmaßnahmen beraten.

Der Streik habe kein einziges Problem gelöst, kritisiert Regierungschef Janez Jansa. Dem Haushalt gehe es dadurch nicht besser. Im Gegenteil – die, die zur Arbeit gegangen seien, müssten nun für den Schaden zahlen, der durch den Streik entstanden ist.

Slowenien hatte lange die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Eurozone. Doch da das Land vor allem von Exporten abhängig ist, wurde es 2007 stark von der Krise getroffen.

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