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Selbstmordanschlag auf Moschee in Damaskus

Selbstmordanschlag auf Moschee in Damaskus
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Bei einem Selbstmordanschlag sind am Freitag in der syrischen Hauptstadt Damaskus zehn Menschen getötet und zahlreiche andere verletzt worden. Nach dem Freitagsgebet sprengte sich ein Mann vor der Sain Al-Abidin Moschee in die Luft. Der Attentäter wartete, bis die Menschen nach dem Mittagsgebet das Gotteshaus verließen. Am Vormittag ereignete sich vor eine Garage, in der Regierungsfahrzeuge abgestellt werden, eine Explosion, bei der der Fahrer eines schwarzen Mercedes verletzt wurde.

Auch am Freitag demonstrierten erneut Tausende gegen die Regierung Assad. Das Motto der Proteste war einer Koran-Sure entlehnt. Sie lautet sinngemäß übersetzt “Gottes Wille wird geschehen, deshalb versuche nicht, es zu beschleunigen.”

Das Vorauskommando der UN-Beobachtermission für Syrien soll am Montag seine Sollstärke von 30 Mann erreichen. Insgesamt will die UNO 300 Beobachter in Syrien einsetzen. Der langsame Aufbau der Mission wird von den Westmächten kritisiert.

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