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Nach Protesten und Toten: Ägyptisches Militär will nach Wahl Macht abgeben

Nach Protesten und Toten: Ägyptisches Militär will nach Wahl Macht abgeben
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Nach den Auseinandersetzungen mit mehreren Todesopfern zwischen Schlägertrupps und Demonstranten in Kairo hat sich der Militärrat bereit erklärt, die Macht zum 1. Juli abzugeben. Voraussetzung sei aber, dass einer der 13 Kandidaten zum Präsidenten gewählt werde, hiess es. Beobachter rechnen damit, dass es im Juni zu einer Stichwahl kommen wird. Die Demonstranten beschuldigen den Militärrat, für die Gewalt verantwortlich zu sein.

Bei den Auseinandersetzungen waren mindestens neun Menschen getötet worden, die Nachrichtenagentur AFP sprich von bis zu 20 Todesopfern. Islamisten protestieren bereits seit der vergangenen Woche vor dem Verteidigunsministerium gegen den Ausschluss ihres Kandidaten Hasim Abu Ismail von der Präsidentenwahl. Am Tag der Arbeit forderten aber auch Angehörige der Jugendbewegung 6. April an derselben Stelle eine rasche Machtübergabe des Militärs an eine zivile Regierung. Zwei Kandidaten der Muslimbrüder setzten für 48 Stunden ihre Wahlkampagne aus.

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