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EZB lehnt weitere Krisenmaßnahmen ab

EZB lehnt weitere Krisenmaßnahmen ab
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Die Europäische Zentralbank hat weiteren schnellen Krisenmaßnahmen – etwa zur Stützung des Reformkurses in Spanien – eine Absage erteilt.
Die EZB habe durch eine Flut billigen Geldes eine Kreditklemme verhindert, es brauche nun Zeit bis dieses Geld in der Wirtschaft ankomme, hieß es nach der EZB-Auswärtssitzung in Barcelona. Die Märkte hatten vergeblich auf weitere Zeichen der Währungshüter gehofft.

EZB-Präsident Mario Draghi begründete das Festhalten am Leitzinsniveau von einem Prozent mit den freundlichen Konjunkturaussichten bis zum Rest des Jahres – auch wenn einige Risiken blieben.
Draghi unterstützte zudem den von der spanischen Regierung verfolgten harten Sparkurs. Diese Reformen seien ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Regierung in Madrid geriet unterdessen an den Kapitalmärkten weiter unter Druck. So stiegen die Renditen für fünfjährige Anleihen von 3,7 auf fünf Prozent. Allerdings gab es unter Investoren eine rege Nachfrage nach den Papieren.

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