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Streiks und Protestmärsche in Großbritannien

Streiks und Protestmärsche in Großbritannien
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Im Kampf um Kürzungen und umstrittene Rentenreformen sind in Großbritannien Hunderttausende Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in den Streik getreten. In London und an mehreren anderen Orten zogen Protestmärsche durch die Straßen. Unter den Demonstranten waren auch mehr als 20.000 Polizisten. Sie warnten davor, dass durch geplante Kürzungen der Regierung die öffentliche Sicherheit gefährdet werde.

Paul McKeever vom Polizeibund Police Federation sagte: “Wenn die Regierung unsere Stellen kürzt, dann kürzt sie die Leistungen, die wir erbringen können, und riskiert damit die öffentliche Sicherheit. Um das zu vermeiden, deshalb sind wir heute hier.”

An den auf 24 Stunden angesetzten Streiks nahmen neben Beamten auch Mitarbeiter der Gesundheitsdienste, der Grenzkontrollen sowie von Museen und Kultureinrichtungen teil. Genaue Zahlen gab es zunächst nicht. Während die Gewerkschaften mit 400.000 Teilnehmern rechneten, sprach die Regierung von etwa der Hälfte.