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Fast fünfzig Leichen in Mexiko entdeckt

Fast fünfzig Leichen in Mexiko entdeckt
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In Mexiko sind in einem Straßengraben fast fünfzig Leichen gefunden worden. Die Toten waren verstümmelt und unbekleidet; sie wurden in der Nähe der nordmexikanischen Stadt Monterrey entdeckt. Wer sie waren, ist bisher unbekannt. Einige von ihnen waren vermutlich schon länger tot.

Es ist das dritte Massaker im Norden des Landes innerhalb von gut einer Woche. Als Ursache für diese Häufung sieht die Polizei einen verschärften Kampf zwischen den Drogenbanden.

Mexikos Staatspräsident Felipe Calderón hat den Kampf gegen die Drogenbanden zu seiner Hauptaufgabe gemacht, unter anderem durch den massiven Einsatz der Armee. Trotzdem sind durch die Drogengewalt in den letzten Jahren Zehntausende Menschen getötet worden.

Erst am Mittwoch wurden bei Guadalajara, Mexikos zweitgrößter Stadt, achtzehn enthauptete Leichen gefunden. Eine Woche davor wurden in Nuevo Laredo an der Grenze zu den USA mehr als zwanzig Tote entdeckt; manche von ihnen waren an einer Brücke aufgehängt.