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"όχι" heißt "nein"

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Alexis Tsipras, der Führer der griechischen Linksradikalen, will am letzten Treffen der Parteichefs bei Präsident Karolus Papulias nur teilnehmen, wenn alle Parlamentsparteien geladen sind – mit Ausnahme der Rechtsradikalen. Er komme auch gern zu einem Einzelgespräch. Der griechische Staatspräsident will am Montagabend doch noch eine Regierungskoalition zustandebringen und Neuwahlen vermeiden. 
 
Die Athener wollen endlich wissen, was Sache ist. Einer von ihnen sagt: “Die finden keine Einigung. Wir steuern wahrscheinlich auf Wahlen zu. Europa gibt uns nichts mehr und wir hören hier auf zu essen.” Ein anderer: “Es wäre besser, das platzt auseinander, dann käme eine Partei an die Macht und übernimmt die ganze Verantwortung. Dann hören wenigstens endlich diese gegenseitigen Schuldzuweisungen auf.” Ein Dritter: “Wenn sich das ganze Drumrum nicht ändert, dann weiß doch keiner, ob eine neue Abstimmung auch eine neue Regierung gibt.“ 
 
Staatspräsident Papoulias ist offenbar für eine Vier-Parteien-Regierung aus Konservativen, Sozialisten, Linksradikalen und Demokratischer Linken. Sie wären grundsätzlich alle für den Verbleib im Euro. Allerdings lehnen Tsipras‘ Linksradikale die drakonischen Sparprogramme der Geldgeber Griechenlands ab. Die Alternative: Neuwahlen, womöglich schon am 17. Juni.
  
 
 
mit AP, Reuters, dpa