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Arbeitgeber und Gewerkschaften treffen Frankreichs neuen Premier

Arbeitgeber und Gewerkschaften treffen Frankreichs neuen Premier
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Frankreichs neuer sozialistischer Premierminister Jean-Marc Ayrault hat Vertreter von Gewerkschaften und Arbeitgebern zu einem ersten Treffen in seinem Amtssitz eingeladen. Die Gespräche dienten der Vorbereitung eines für Juli geplanten Sozialgipfels. Diskutiert wurden unter anderem die umstrittenen Pläne zur Anhebung des Rentenalters und die von den Gewerkschaften geforderte Erhöhung des Mindestlohns.

Francois Chereque ist der Vorsitzende des Gerwerkschaftsverbands CFDT: “Das wahre Problem in Frankreich ist, dass zu viele Berufstätige für den Mindestlohn arbeiten und zu viele von ihnen ihr ganzes Berufsleben lang nicht mehr verdienen als den Mindestlohn.”

“Wir sind total gegen einen höheren Mindestlohn”, so Jean Francois Roubaud vom Arbeitgeberverband CGPME. “Eine echte Lösung wäre die Verringerung der Lohnnebenkosten, damit die Nettoeinkommen aller Beschäftigten steigen können.”

Die sozialen Konflikte, die auf Frankreichs neuen Präsidenten Francois Hollande und seine Regierungsmannschaft warten, sind also deutlich sichtbar. Hollande will die Probleme mit mehr Wachstum lösen und darauf hoffen auch seine Wähler.