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Zweites Beben traumatisiert die Bevölkerung

Zweites Beben traumatisiert die Bevölkerung
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In gut einer Woche zweimal ein solches Unglück erleben zu müssen hat viele in der Nähe des Epizentrums des Bebens überwältigt. Sieben Menschen kamen am 20. Mai ums Leben. Diesmal sind es mehr als doppelt so viele.

Ein Arbeiter in Cavezzo macht Fahrlässigkeit verantwortlich: “Unser Chef wusste, dass es hier seit dem ersten Beben gefährlich ist, und dies ist die Folge.”

Zur menschlichen Tragödie kommt der wirtschaftliche Schaden. Emilia-Romagna ist eine reiche Gegend. Hier ist Ferrari ansässig. Die Landwirte in der Po-Ebene produzieren Exportgüter wie Parmesankäse oder Balsamico-Essig.

“Die Wirtschaft liegt am Boden”, klagt ein Passant in Mirandola. “Es ist eine Katastrophe. So etwas hätte ich mir nie vorstellen können.”

Ein kleiner Hoffnungsschimmer angesichts der erneuten tödlichen Tragödie: Es liegen bisher keine Berichte vor, dass Kinder ums Leben gekommen sind.

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