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Kein Gras wächst über den "Mavi Marmara" Angriff

Kein Gras wächst über den "Mavi Marmara" Angriff
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Zwei Jahre nachdem die Gaza-Hilfsflotte von der israelischen Armee gestürmt wurde, haben in Istanbul hunderte Menschen der neun türkischen Opfer gedacht.

Die Gespräche drehten sich vor allem um das Verfahren gegen vier israelische Offiziere. Die türkische Staatsanwaltschaft fordert für sie neun Mal lebenslänglich.

Bulent Yildirim, der Leiter der türkischen Hilfsorganisation IHH, blickt unterdessen nach vorn: “Wie sie sehen können ist die Fähre “Mavi-Marmara” repariert und verbessert worden. Viel hat sich geändert. Das alles war nicht umsonst. Wir werden es noch einmal versuchen…”

Der Prozess gegen die israelischen Militärs wird aller Wahrscheinlichkeit nach rein symbolisch sein.
Israel meldete, es hoffe darauf, dass sich Europa dieser “türkischen Provokation” nicht anschließen
werde.

Ende Mai 2010 wollte die türkische Fähre “Mavi Marmara” Israels Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen und Hilfsgüter zu den Palästinensern bringen. Bei dem Angriff der israelischen Soldaten wurden neun Türken getötet. Bis heute haben sich die türkisch-israelischen Beziehungen von diesem Einsatz nicht erholt.

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