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Griechenland: "So können wir nicht überleben"

Griechenland: "So können wir nicht überleben"
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Es ist das Top-Thema an diesem Montag in Griechenland: Die Regierung schlittert erneut an den Sparzielen vorbei und muss mehr für Reformen tun. Diese nüchterne Bilanz hatte die sogenannte Troika aus EU, EZB und IWF nach ihrem jüngsten Besuch in dem Krisenland gezogen. Sie machten klar: Von Athen gewünschte Aufschübe gibt es nur, wenn das Sparprogramm auf Kurs kommt.

Ein Passant in Athen meinte: “Dieses Rettungspaket kann man nicht so einfach neu verhandeln. Es wurden Unterschriften geleistet und die müssen auch respektiert werden. Erst, wenn das geschieht, kann unser Finanzminister nachverhandeln; so wie Italien und Spanien auch.”

Ein anderer sagte: “Wir hoffen, dass der Finanzminister einen Aufschub bekommt. Sonst packen wir es nicht. Unter den aktuellen Maßnahmen kann kein Grieche überleben. Wir brauchen mehr Zeit und mehr Flexibilität, sonst sind wir verloren.”

Der Finanzminister Ioannis Stournaras erwartet einen heftigen Ritt beim Treffen der EU-Finanzminister am Montagabend. Gestern hatte das Parlament in Athen dem neuen Ministerpräsidenten Antonis Samaras trotz der enttäuschenden Spar-Bilanz das Vertrauen ausgesprochen. Samaras kündigte mehr Privatisierungen und den Verkauf staatlichen Besitzes an.

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