Eilmeldung
This content is not available in your region

Gespenstische Begegnungen am Flughafen Ben Gurion

Gespenstische Begegnungen am Flughafen Ben Gurion
Schriftgrösse Aa Aa

Passagiere aus fünf Maschinen aus Richtung Bulgarien werden in Tel Aviv von ihren Angehörigen erleichtert begrüßt. Und treffen auf andere, die trotz des tödlichen Anschlags auf eine israelische Reisegruppe losfliegen wollen – in die Richtung, aus der die anderen kommen.

Etwa nach Varna in Bulgarien oder nach Georgien.

Zwei Reisende unterwegs nach Varna, Bulgarien:

“Das ist kein gutes Gefühl loszufliegen, an den Ort eines solchen Angriffs einen Tag danach. Wir haben keine große Auswahl – das ist halt die Realität, in der wir leben. Sowas kann einem hier auch passieren. Hier sind auch schon Busse hochgegangen”.

“Wir haben Angst, dass heute wieder sowas passiert. Hoffentlich haben die Bulgaren die Kontrollen verstärkt, mehr Polizei, mehr persönliche Sicherheit. Hoffentlich können wir uns sicherer fühlen.”

Ein Mann, unterwegs nach Georgien:

“Das ist sehr traurig, dass man Israelis im Ausland etwas angetan hat. Ob wir deshalb weniger wegfahren? Nein wir fahren weiter überall hin, wo wir hinwollen.”

Bei dem Anschlag auf einen Flughafenbus in Burgas waren am Mittwoch sieben Menschen getötet worden, darunter der mutmaßliche Attentäter. Rund drei Dutzend Touristen wurden verletzt, zwei schwer.

mit Reuters, dpa, AP

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.