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Jordanischer König befürchtet Teilung Syriens

Jordanischer König befürchtet Teilung Syriens
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Im Kampf um die nordsyrische Wirtschaftsmetropole Aleppo sind die Rebellen auf dem Rückzug. Nach erbitterten Kämpfen gaben sie strategisch wichtige Stellungen im Stadtteil Salaheddine auf. Die syrische Armee hatte am Mittwochmorgen eine neue Großoffensive in Aleppo gestartet.

Das Staatsfernsehen meldete, Regierungstruppen hätten Salaheddine gestürmt und die meisten Rebellen dort getötet. In Bab al-Hadid nahe der Zitadelle und Bab al-Nariab im Südosten der Stadt hätten die Regierungssoldaten “Dutzende Terroristen” getötet.

Das Ausmaß des Artilleriebeschusses zeigen Satellitenaufnahmen, die die Menschenrechtsorganisation Amnesty International veröffentlichte. Nach Angaben von Aktivisten in Aleppo prasselten Granaten wie Regen auf Gebiete unter der Kontrolle der Aufständischen.

Der jordanische König Abdullah befürchtet als Folge des Bürgerkrieges eine Teilung Syriens. Falls Assad die Kontrolle über Syrien verlöre, könne er vielleicht einen alawitischen Staat schaffen, sagte Abdullah dem US-Fernsehsender CBS.