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Indien: Demo von Muslimen endet in Gewalt

Indien: Demo von Muslimen endet in Gewalt
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Mindestens zwei Tote, Dutzende Verletzte, unter ihnen zahlreiche Polizisten. Das ist das Ergebnis einer Demonstration im indischen Mumbai, die in einem Ausbruch von Gewalt endete.

Gut 25 000 Menschen waren bei der von muslimischen Gruppen organisierten Demo auf die Straße gegangen. Anlass waren die schweren Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und anderen ethnischen und religiösen Gruppen in Assam und dem benachbarten Birma.

Wieso der Protest in Gewalt umschlugen, ist unklar. Unter anderem wurden Polizeiautos umgeworden und angezündet. Inzwischen sei die Lage aber unter Kontrolle, so die Polizei.

Der muslimische Politiker Abu Azmi rief alle Menschen, und speziell die Muslime dazu auf, ruhig zu bleiben und Frieden zu wahren. Es gelte, sich rechtmäßig zu verhalten.

Im Juli kam es im nordostindischen Bundesstaat Assam nach einer Reihe von Morden tagelang zu schweren Ausschreitungen zwischen Angehörigen des Bodo-Volkes und muslimischen Einwanderern aus Bangladesch. Viele Menschen wurden getötet, Zehntausende flohen.

Zuvor waren in Birma die Spannungen zwischen Buddhisten und Muslimen explodiert. Bei Zusammenstößen im Juli wurden 77 Menschen getötet. Und die Gewalt hier zwischen den Religionsgruppen dauert laut Presseberichten weiter an.