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Euro-Schuldenkrise gefährdet Chinas Handelsziele

Euro-Schuldenkrise gefährdet Chinas Handelsziele
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Die Eurokrise macht China mehr und mehr zu schaffen. Die Regierung in Peking rechnet mit immer schwierigeren Bedingungen für den Handel vor allem mit europäischen Staaten. Die Geschäfte würden in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich schlechter laufen als bisher, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Schon im Juli gingen die chinesischen Exporte in die EU im Jahresvergleich um mehr als 16 Prozent zurück, die Ausfuhren insgesamt legten nur um ein Prozent zu. Das ursprüngliche Jahresziel, ein Handelszuwachs von rund 10 Prozent, wird damit schwierig zu erreichen.

Under der rückläufigen Auslandsnachfrage leidet die chinesische Industrie, die im Juli schwächer zulegte als erwartet. Dazu kommt die Zurückhaltung europäischer Investoren: Die Investitionen aus der EU sanken in den ersten sieben Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent.

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