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Propagandaschlacht um jüngstes Massaker in Syrien

Propagandaschlacht um jüngstes Massaker in Syrien
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In Syrien häufen sich die Angriffe auf Zivilisten, doch wegen des ständigen Beschusses können sie oft nicht fliehen.

Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte bei einer Pressekonferenz in Kairo: “Die Situation in Syrien wird immer schlimmer, das verfolgt uns alle und insbesondere die Arabische Liga. Stellen Sie sich vor, was es bedeutet, wenn ein Syrer getötet wird und denken Sie dann an die hunderte Toten, von denen wir wissen.”

In Darija, einem Vorort von Damaskus, hat die Armee laut Rebellen ein Massaker angerichtet.

Der regierungstreue Fernsehsender Al-Dunja meldete hingegen, die mehr als hundert Zivilisten seien von Terroristen, also von Rebellen, getötet worden. Eine Frau erzählte einer Al-Dunja-Reporterin bewaffnete Männer seien gekommen und hätten ihnen gesagt, die Armee sei im Anmarsch und würde sie umbringen. Doch als die Armee eintraf habe sie ihnen geholfen.

Die Rebellen erzählen eine andere Geschichte: Assads Armee habe die Menschen in Darija dafür bestraft, dass sie Aufständischen Schutz boten. Es sei eine klare Warnung an die Bürger anderer Rebellenhochburgen.

Syriens Vizepräsident zeigte sich zum ersten Mal seit Wochen wieder in der Öffentlichkeit. Zuvor hatten die Rebellen behauptet, er habe sich von Assad losgesagt.

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