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USA: Obama deutlich nüchterner

USA: Obama deutlich nüchterner
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Fakten statt Visionen: Die Rede von US-Präsident Barack Obama auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten in Charlotte ist deutlich nüchterner ausgefallen als erwartet. Angesichts der verbreiteten Enttäuschung über den langsamen Weg aus der Krise sprach Obama vor allem darüber, wie er in den kommenden vier Jahren die Arbeitslosigkeit senken und die Konjunktur ankurbeln will. Man habe ihn nicht gewählt, damit er den Leuten sage, was sie hören wollten. Sondern damit er ihnen die Wahrheit sage. Und die Wahrheit sei: Es werde mehr als ein paar Jahre dauern, um die Probleme zu lösen, die über Jahrzehnte enstanden seien. Vize Präsident Joe Biden betonte, Obama habe das Land sicher durch die Wirtschaftskrise geführt. Man könne stolz feststellen, was er schon seit sechs Monaten immer wieder sage - “Osama Bin Laden ist tot und General Motors lebt”. Derweil wurden am Freitag in den USA die aktuellen Arbeitslosenzahlen bekanntgegeben. Diese fallen ernüchternd aus, noch immer liegt die Arbeitslosigkeit bei über acht Prozent. Zwar sank die Rate im August leicht auf 8,1 Prozent, doch es wurden nur 96.000 neue Jobs geschaffen. Das teilte das Arbeitsministerium mit. Die hohe Arbeitslosigkeit gilt als Achillesferse Obamas.