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Griechische Rechtsextreme gehen gegen Ausländer vor

Griechische Rechtsextreme gehen gegen Ausländer vor
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Griechische Rechtsextreme machen weiter Jagd auf Ausländer. Diese Bilder stammen vom Freitag aus der Hafenstadt Rafina in der Nähe von Athen; sie zeigen Mitglieder und sogar Parlamentsabgeordnete der fremdenfeindlichen Partei Goldene Morgendämmerung. Zu ähnlichen Vorfällen kam es
auch gestern im westgriechischen Mesolongi.

In beiden Fällen gingen die Rechten auf Märkten rabiat gegen Ausländer vor, die nach ihrer Meinung keine Papiere hatten.

Man habe sich nur mit den Händlern hier unterhalten, sagt Giorgios Germenis, ein Parteivize und Abgeordneter; und da habe man illegale Einwanderer bemerkt, die ihre Sachen ohne Genehmigung verkauften. Man habe die Polizei benachrichtigt und dann getan, was die Partei eben tun müsse.

Die Rechtsextremen hatten bei der letzten Wahl sieben Prozent der Stimmen; nach Umfragen kämen sie jetzt sogar über zehn Prozent.

Die Partei kündigt weitere derartige Attacken an – bis endlich die Behörden ihre Arbeit machen würden.