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Südafrika schickt Militär zur Marikana-Mine

Südafrika schickt Militär zur Marikana-Mine
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Südafrika hat hunderte Soldaten zur Bewachung des Marikana-Platinbergwerks entsandt, wo die Polizei im vergangenen Monat mehr als 30 streikende Bergleute erschossen hat. Präsident Jacob Zuma begründete den Militäreinsatz damit, dass Unbeteiligte von den Streikenden eingeschüchtert würden.

Die Bergarbeiter in Marikana befinden sich seit mehr als einem Monat im Ausstand. Seit Beginn des Streiks ist es immer wieder zu Gewalttätigkeiten gekommen.

Am Wochenende setzte die Polizei Gummigeschosse und Schlagstöcke ein, um Protestmärsche der Streikenden aufzulösen. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt, darunter auch unbeteiligte Anwohner und Passanten.

Vermittler in dem Konflikt zwischen Bergwerksleitung und Beschäftigten warfen der Polizei vor, sie habe auf friedliche Demonstranten geschossen. Die Teilnehmer hätten, wie von der Polizei verlangt, ihre Waffen vor Beginn des Marsches ausgehändigt.

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