Eilmeldung

US-Botschafter in Bengasi hat nach Angriff noch gelebt

US-Botschafter in Bengasi hat nach Angriff noch gelebt
Schriftgrösse Aa Aa

Im Fall des getöteten US-Botschafters in der libyschen Stadt Bengasi gibt es weiter viele offene Fragen. Wie diese Bilder zeigen, konnte Botschafter Chris Stevens nach dem Angriff auf die US-Vertretung zunächst lebend geborgen werden.Stevens und drei weitere Amerikaner waren bei dem Angriff auf die US-Botschaft ums Leben gekommen. Sie waren die ersten Opfer der noch immer andauernden gewaltsamen Proteste gegen den Anti-Islam-Film. Ein Augenzeuge bestätigt, dass der Botschafter zum Zeitpunkt dieser Bilder noch lebte.

“Ich habe gesehen, dass er noch lebte. Er lebte. Er hat seine Augen bewegt und uns angestarrt. Wir haben nicht gewußt, dass er der Botschafter ist. Wir dachten, er ist ein Ausländer und wir haben uns um ihn gekümmert.”

Inzwischen sind mehrere Personen im Zusammenhang mit der Tat festgenommen worden. Es gibt jedoch weiterhin verschiedene Theorien zu dem Angriff. Sowohl Anhänger des gestürzten und getöteten Diktators Gaddafi als auch das Terrornetzwerk Al-Qaida werden verdächtig. Es gibt jedoch auch Anzeichen dafür, dass es sich nicht um einen geplanten Angriff gehandelt hat.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.