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Proteste gegen geplante Sparmaßnahmen in Madrid eskalieren

Proteste gegen geplante Sparmaßnahmen in Madrid eskalieren
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In Madrid sind die Proteste vor dem Parlamentsgebäude gegen die geplanten Sparmaßnahmen in Spanien eskaliert. Rund 1.500 Polizisten waren im Einsatz und lieferten sich Auseinandersetzungen mit Demonstranten, die zuvor friedlich das Parlament blockiert hatten. Bei dem Versuch der Polizei, die Kundgebungsteilnehmer von den errichteten Barrieren fern zu halten, wurden mindestens sechs Menschen verletzt. Es kam zu zahlreichen Festnahmen.

Linke Gruppen hatten zu Protesten gegen die geplanten Sparmaßnahmen aufgerufen. Auch wenn die Organisatoren versicherten, dass eine Stürmung und Besetzung des Parlaments nicht Ziel der Demonstration sei, hatten einige Protestteilnehmer schon am Nachmittag versucht, bis zum Gebäude vorzudringen. Die Teilnehmer der Kundgebung werfen Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy vor, mit den geplanten Sparmaßnahmen seine Wahlversprechen aus dem November vergangenen Jahres gebrochen zu haben.