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Weißrussische Opposition sieht "großes schwarzes Loch"

Weißrussische Opposition sieht "großes schwarzes Loch"
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Russland hat die umstrittene Parlamentswahl in Weißrussland als “frei und offen” bezeichnet.
Die Kritik internationaler Wahlbeobachter sei politisch motiviert, erklärte das Außenministerium in Moskau.
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa hatte die Abstimmung als “weder frei noch unparteiisch” bezeichnet. Laut der deutschen Bundesregierung ist die Machtfestigung des autoritären Staatschefs Alexander Lukaschenko eine “Tragödie für das weißrussische Volk”.

Die Opposition hatte am Wochenende zu einem Wahlboykott aufgerufen. Anatoli Lebedko von der oppositionellen Vereinigten Bürgerlichen Partei sagt: “Diese sogenannten Wahlen haben gar nicht stattgefunden und können somit keine legalen Konsequenzen für Weißrussland und seine Bürger haben. Wir haben kein Parlament, wir haben keine gewählten Parlamentsmitglieder. Alles was wir haben, ist ein großes schwarzes Loch.”

Und der Vorsitzende der Christlichen Demokratischen Partei meint: “Die Behörden haben gelernt, wie man eine Wahl macht, ohne dass dafür Bürger in die Wahllokale gehen müssen. Unser Boykott war in allen großen Städten Weißrusslands erfolgreich.”

Schätzungen der Oposition zufolge gaben lediglich 38 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Die offizielle Wahlkommission gab die Beteiligung dagegen mit 74,2 Prozent an.

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