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Ägyptens Präsident Mursi gegen Militärintervention in Syrien

Ägyptens Präsident Mursi gegen Militärintervention in Syrien
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Das ungelöste Palästinenserproblem und der Bürgerkrieg in Syrien. Das sind nach Ansicht von Ägyptens Präsident Mohammed Mursi die derzeit drängendsten Probleme auf der Welt. Bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung kritisierte er indirekt Israel für seine Palästinenser-Politik und sprach sich gegen den Einsatz ausländischer Truppen aus, um den Syrienkonflikt zu beenden.

“Ägypten wird sich weiterhin für ein Ende der Gewalt in Syrien einsetzen”, so Mursi. “Es müssen Bedingungen geschaffen werden, die einen syrischen Frieden und die Einheit des Landes garantieren. Dabei darf es keine Diskriminierungen basierend auf Religion oder Herkunft geben. Wir sprechen uns dabei kategorisch gegen eine ausländische Militärintervention aus.”

Mursi forderte auch andere Länder auf, sich an einer schnellen politischen Lösung zu beteiligen. Bereits vor der UN-Vollversammlung hatte sich der ägyptische Staatspräsident für eine Art Syrien-Quartett aus Ägypten, dem Iran, der Türkei und Saudi-Arabien ausgesprochen.