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An der Schmerzgrenze: Griechen stemmen sich gegen neues Spardiktat

An der Schmerzgrenze: Griechen stemmen sich gegen neues Spardiktat
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Trotz heftiger Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei in Athen wird die griechische Regierung am Donnerstag weitere Sparmaßnahmen verkünden.

Nach Bekanntwerden dieser Planung schleuderten Demonstranten Molotowcocktails und Granaten gegen die vor dem Finanzministerium aufmarschierten Sicherheitskräfte. Mülleimer und Verkaufsstände gingen in Flammen auf, Hoteleingänge wurden von der Polizei abgeschirmt.

Am Mittwoch hatte ein Generalstreik das Land lahmgelegt. Der Flug-, Bahn- und Fährbetrieb kam zum erliegen. Auch Banken, Postbüros und Apoptheken blieben geschlossen. Landesweit protestierten 50.000 Griechen gegen die Politik von Ministerpräsident Antonis Samaras.

Der Zorn des Volks ist Wasser auf die Mühlen des linken Oppositionspolitikers Alexis Tsipras, der sich in historischen Vergleichen erging: “Wenn die Regierungskoalition von Herrn Samaras die Rechte der griechischen Gesellschaft nicht zu schützen im Stande ist, und die barbarischen Maßnahmen unterstützt, dann führt das zu einem griechischen Holocaust. Dann muss die Stimme des griechischen Volkes ertönen.”

Am Donnerstag morgen soll Ministerpräsident Samaras seinen Koalitionspartnern erklären, wie er 11,5 Milliarden Euro einsparen will. Am Sonntag werden die Pläne dann den Vertretern der Troika aus Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und EU-Kommission zur Bestätigung vorgelegt.

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