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Basar von Aleppo bei Kämpfen verwüstet

Basar von Aleppo bei Kämpfen verwüstet
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In der syrischen Stadt Aleppo haben sich Rebellen
und Regierungssoldaten wieder schwere Gefechte geliefert, wie Aktivisten mitteilten.
Oppositionelle griffen demnach einen Stützpunkt der Armee im südlichen Viertel Salaheddin an.
Aleppo bleibt weiterhin hart umkämpft, seit August kontrollieren Regierungstruppen und
Rebellen jeweils etwa eine Hälfte der Stadt. Wiederholte Versuche beider Seiten, auch die andere Hälfte einzunehmen, scheiterten.
Am Freitag starben in Syrien laut
Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens 120 Menschen, am Samstag 45.

Auch immer mehr Baudenkmäler fallen dem Bürgerkrieg zum Opfer: Im historischen Basar sollen Aktivisten zufolge bis zu 1000 Geschäfte verwüstet worden sein, als bei Kämpfen ein Feuer ausbrach. Der Basar war früher eine der wichtigsten Touristenattraktionen von Aleppo und wird von der Unesco zum Weltkulturerbe gezählt.

Seit Beginn des Aufstands gegen Präsident Baschar al-Assad vor 18 Monaten sind in Syrien schätzungsweise 30.000 Menschen getötet worden.

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