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Libyer flüchten aus Gaddafi-Hochburg

Libyer flüchten aus Gaddafi-Hochburg
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Nach den heftigen Gefechten in der Gaddafi-Hochburg Bani Walid sind mehrere hundert Menschen aus der libyschen Wüstenstadt geflohen. Seit mehreren Tagen beschießen der Übergangsregierung nahestehende Milizen Bani Walid. Bislang sollen mehr als 20 Menschen getötet und über 200 verletzt worden sein.

“Gestern sind Menschen getötet worden, Häuser wurden zerstört, in weiten Teilen der Stadt gibt es keinen Strom mehr. Die Lage ist tragisch. Die Flüchtlinge beweisen, dass es gefährlich in Bani Walid ist”, schildert Flüchtling Mohammed Omar die Lage in seiner Heimatstadt.

Die Milizen, die Bani Walid angreifen, kommen aus Misrata. Der aus Misrata stammende Rebell, der Gaddafi in seinem Versteck entdeckte, ist an den Folgen von Verletzungen, die er als Gefangener in der Gaddafi-Hochburg Bani Walid erlitt, gestorben. Sein Tod hat die Feindschaft zwischen den beiden Städten angefacht. In der Hauptstadt Tripolis stürmten am Sonntag mehr als 500 Demonstranten das Parlament. Sie verlangten ein Ende der Kämpfe in Bani Walid.

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