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Pulverfass Libanon

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Überschattet von neuer Gewalt ist die Chefdiplomatin der EU, Catherine Ashton, zu Gesprächen im Libanon eingetroffen. Mit Ministerpräsident Najib Mikati beriet sie über die Gefahr des syrischen Bürgerkriegs für den Libanon und den Autobombenanschlag vom Freitag. Dieser hatte eine neue Welle der Gewalt ausgelöst.

So wurden an diesem Montag in Tripoli und in Beirut mindestens sieben Menschen getötet. Die libanesische Armee kündigte an, hart durchzugreifen. Es wird befürchtet, dass Anhänger und Gegner der Regierung im benachbarten Syrien den Konflikt auf den Straßen im Libanon austragen.

Beim Anschlag wurde auch General Wissam al-Hassan getötet. Al-Hassan war wie die meisten Aufständischen in Syrien Sunnit. Dagegen wird die pro-syrische Regierung im Libanon von der schiitischen Hisbollah-Bewegung dominiert.

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