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Mütter verschwundener Migranten in Mexiko

Mütter verschwundener Migranten in Mexiko
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Diese Mütter wissen nicht, was aus ihren Kindern geworden ist. Sie wollten ein besseres Leben, und verschwanden. Hundertausende Migranten aus Süd- und Mittelamerika machen sich jedes Jahr auf den Weg in die Vereinigten Staaten von Amerika. Die billigste Art ihr Ziel zu erreichen, ist ein Zug, der sie durch Mexiko bis zur US-Grenze bringen soll. Doch es ist auch der gefährlichste Teil ihrer Reise. Die Mütter sind nun nach Mexiko gekommen, um auf das Schicksal ihrer Kinder aufmerksam zu machen.

“Wir sind wütend und wollen wissen, was da passiert. Jeder kann hier durchfahren. Sie dürfen die Migranten nicht so behandeln.”, sagt eine Mutter aus Nicaragua, deren Sohn verschwunden ist.

Die Organisatorin der Demonstration meint:
“Mexiko ist eine Schande für die Welt. Es ist das Land, in dem Migranten am schlechtesten behandelt werden.”

Die Menschen nennen den Zug Richtug US-Grenze “La Bestia”, “die Bestie”. Banden und korrupte Polizisten überfallen die wehrlosen Migranten, berauben oder töten sie sogar. Die Leichen werden dann irgendwo verscharrt, achtlos und ohne Grabstein. Junge Frauen nehmen vor Beginn der Fahrt die Pille, denn sie wissen, dass sie eine Vergewaltigung in der “Bestie” nicht entgehen können.