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Andauernde Umweltproteste in China

Andauernde Umweltproteste in China
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Die gewaltätigen Proteste gegen eine Chemiefabrik in der ostchinesischen Stadt Ningbo dauern weiter an.

Mehrere Zehntausend Demonstranten gingen auf die Straße, um gegen das Großprojekt zu protestieren. Die Polizei bemühte sich bislang vergeblich, die Massenproteste aufzulösen.

Fast eine Woche lang demonstrierten die Demonstranten friedlich gegen die geplante Raffinerie, in der unter anderem das krebserregende Äthylen hergestellt werden soll. Für den Bau der Anlage wollen die Behörden zudem einige Tausend Menschen umsiedeln. Auch dagegen richtet sich der Protest der Menschen.

Wenige Tage vor dem 18. Parteikongress der Kommunistischen Partei sind die Behörden besonders nervös und so reagierten die Sicherheitskräfte teils gewalttätig auf die Proteste. Es ist von Dutzenden von Verletzten die Rede.

Die zunehmende Zahl von Umweltprotesten im Land wissen die chinesischen Behörden offensichtlich nicht zu verhindern.

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