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"Faschisten des dritten Jahrtausends" gegen Montis Sparpolitik

"Faschisten des dritten Jahrtausends" gegen Montis Sparpolitik
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Die Polizei hatte Mühe, sie alle auseinander zu halte. Mehrere tausend Studenten und Lehrer haben in Rom gegen die Sparpolitik der Regierung Mario Monti protestiert – und Rechtsextreme. CasaPound nennt sich eine nationalistisch-rechtsextreme Gruppierung, “die Faschisten des dritten Jahrtausends” – ihr Modell sei Mussolini. Ihre Forderung: Schwache schützen, Banken
verstaatlichen. Gegen den Marsch der Rechten protestierten Antifaschisten.

Die Lehrer waren aus dem ganzen Land gekommen, auch aus Süditalien. Eine Lehrerin:

“Da, wo ich arbeite, ist alles heruntergekommen, ein paar Sachen neu, aber es ist immer noch sehr gefährlich für die Kinder. Da fehlt nur ein kleines Erdbeben und 750 Kinder wären in Lebensgefahr… “

Der sogenannte “Protesttag für das Recht auf Bildung” zielte auf die Sparpolitik der Regierung. Sie trifft vor allem den öffentlichen Dienst. 20 Prozent der Jobs leitender Beamter sollen gestrichen werden und jede zehnte reguläre Stelle.

Viele fürchten, dass der Bildungssektor weiter privatisiert wird und sich immer weniger eine lange Ausbildung leisten können.

In Italien findet jeder dritte junge Erwachsene keine Arbeit.

Mit Reuters