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Weiter internationale Uneinigkeit im Fall Syrien

Weiter internationale Uneinigkeit im Fall Syrien
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In Syriens Norden fühlen sich die Aufständischen schon sicher, wie in der Stadt Ras-al-Ain. Gleichzeitig feiern sie hier, direkt an der Grenze zum türkischen Kurdengebiet, einen Sieg – allerdings den Sieg über andere Aufständische, nämlich eine syrische Gruppierung von Kurden. Die anfängliche Zusammenarbeit im Kampf gegen die Machthaber ist vergessen.

Andere Rebellen melden, sie hätten den Militärflugplatz Mardsch al-Sultan in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Damaskus eingenommen. Vorangegangen seien schwere Kämpfe mit der Regierungsarmee.

In der Staatengemeinschaft herrscht weiter Uneinigkeit darüber, wie man mit dem Aufstand umgehen soll. Russland kritisiert jetzt die französische Haltung als völkerrechtswidrig, wonach die Aufständischen der einzige rechtmäßige Vertreter des syrischen Volks seien.

Frankreich ist mit seiner Haltung ein Vorreiter, wie schon im Fall Libyens. Auch die gemeinsame Haltung der EU-Länder ist nur die, dass die Aufständischen EIN Vertreter der Syrer seien – nicht aber DER Vertreter.

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