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Komplikationen nach Chávez' Operation

Komplikationen nach Chávez' Operation
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Der an Krebs erkrankte venezolanische Staatschef Hugo Chávez hat nach Angaben seiner Regierung im Krankenhaus auf Kuba in Folge seiner Operation eine Blutung erlitten. In Venezuela beten die Menschen weiter für die Genesung des 58-Jährigen.
Es war die vierte Operation seit 2011, als bei dem linken Staatschef ein Krebsgeschwür in der Beckengegend gefunden worden war.

“Der Genesungsprozess wird wegen der Komplexität der Operation einige Zeit in Anspruch nehmen”, sagte Informationsminister Ernesto Villegas, “außerdem gab es Komplikationen in Folge einer Blutung. Es wurden entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.”

Bereits am Dienstag hatte Vize-Präsident Nicolás Maduro eingeräumt, dass der Eingriff – so wörtlich – “kompliziert” gewesen sei und es “Augenblicke der Anspannung” gegeben habe. Chávez war am Montag nach Havanna zurückgekehrt, nachdem die Ärzte zuvor erneut bösartige Krebszellen gefunden hatten. Er war im Oktober wiedergewählt worden. Im Wahlkampf hatte er sich für “vollkommen geheilt” erklärt. Am vergangenen Wochenende hatte Chávez erstmals Maduro als seinen möglichen Nachfolger benannt.

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