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Russland steht zu Assad - USA schicken Patriots in die Türkei

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Rückt Russland so langsam vom syrischen Assad-Regime ab? Eine Aussage des russischen Vizeaußenminister Michail Bogdanow ließ das vermuten. Laut Medien hatte er gesagt, ein Sieg der syrischen Rebellen sei nicht auszuschließen. Doch diese Worte sind nicht als Abkehr von Baschar al-Assad zu werten, wie Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch nun erklärte:

Alexander Lukaschewitsch:
“Es gibt keine Veränderung unserer Position gegenüber der Situation in Syrien und es wird auch keine geben. In der internationalen Vereinbarung von Genf, die von allen unterschrieben wurde, steht nicht, dass Assad gehen muss.”

Die NATO setzt inzwischen ihre Maßnahmen zum Schutz des syrischen Nachbarns Türkei fort. Der amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta hat die Verlegung von zwei “Patriot”-Einheiten in die Türkei genehmigt. Rund 400 US-Soldaten sollen die Raketenabwehrsysteme bedienen und das NATO-Mitglied Türkei vor Angriffen aus Syrien schützen.

Deutschland und die Niederlande werden sich ebenfalls mit je zwei “Patriot”-Einheiten an dem Einsatz beteiligen.

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