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Fatah lässt sich im Hamas-Land feiern

Fatah lässt sich im Hamas-Land feiern
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Die Palästinenser-Organisation Fatah wird 48 Jahre alt. Eine hochpolitische Angelegenheit: Die größte Gruppe in der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO hält nicht nur im angestammten Westjordanland Paraden ab. Sondern zum erstenmal seit fünf Jahren auch im Hamas-Land Gaza-Streifen.

Der wesentliche Streitpunkt zwischen Fatah und Hamas: Israel. Und die Frage “friedliche Koexistenz” oder “Beseitigung mit allen Mitteln.”

Die Linie der PLO beschreibt Azzam Al-Ahmad vom Zentralkommitee:

“Wir werden nicht überreagieren. Wir werden die Rechte der Vereinten Nationen mit Augenmaß nutzen.”

Die UN-Vollversammlung hatte Palästina Anfang Dezember mit überwältigender Mehrheit den Status eines Beobachterstaats ohne Mitgliedschaft zuerkannt – ein Projekt von Fatah-Führer Mahmud Abbas.

Sein nächstes Ziel: Ein “nationaler Konsens” der Palästinenser. 2013 werde das “Jahr der Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates.”

Der Gaza-Streifen wird seit 2007 von der islamistischen Hamas regiert, verfeindet mit PLO und Fatah.

Das Jubiläum erinnert an die erste Angriffe des bewaffneten Flügels der Fatah gegen Israel.

Mit AFP