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Algerien: Islamisten nehmen Ausländer als Geiseln

Algerien: Islamisten nehmen Ausländer als Geiseln
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Mehr als vierzig Ausländer sind in einer Erdgasanlage in Algerien als Geiseln genommen worden. Das gab der Sprecher einer islamistischen Gruppe bekannt.

Unter den Geiseln seien Amerikaner, Briten, Franzosen und Japaner. Alle Algerier in dem Werk seien freigelassen worden. Die norwegische Regierung teilte inzwischen mit, aus Norwegen kämen möglicherweise dreizehn der Geiseln.

Nach seinen Angaben sind fünf der Geiseln noch in der Anlage selbst; die übrigen seien an einen anderen Ort gebracht worden. Die Anlage gehört
unter anderem der britischen Firma BP und Statoil aus Norwegen.

Bei dem Überfall wurden nach unterschiedlichen Angaben offenbar auch einige Menschen getötet und
mehrere verwundet. Unter den Opfern waren wohl ebenfalls Ausländer.

Der Islamistensprecher stellte die Geiselnahme als Reaktion dar: Er kritisierte, Algerien habe französischen Kampfflugzeugen beim Einsatz in Mali
den Überflug erlaubt. Er verlangte, dass Frankreich sich wieder aus Mali zurückzieht.


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