Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

David Cameron bekräftigt in Davos seine Europapläne

David Cameron bekräftigt in Davos seine Europapläne
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Das Thema Europa lässt David Cameron nicht los: Heute geht es wieder darum, beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos.

Gestern hatte der Regierungschef angekündigt, Großbritannien solle über einen Verbleib in der EU abstimmen. Gewinne er die nächste Wahl, gebe es ein Referendum, spätestens bis Ende 2017.

Man wolle sich von Europa nicht abwenden, sagt Cameron nun in Davos, im Gegenteil. Es gehe aber
um ein Europa, das offener sei, wettbewerbsfähiger,
flexibler – und darum, dass Großbritannien darin seinen Platz habe.

Viele kritisieren jetzt, Großbritannien wolle sich in Europa nur die Rosinen herauspicken – schon immer gibt es dort die Neigung, für sich Sonderregelungen zu beanspruchen. Deutschland zum Beispiel ist aber
auch bereit, über britische Wünsche zu sprechen – das kündigte die Bundeskanzlerin an.

Seit gut sechs Jahren sei er dabei, sagt Schwedens Regierungschef Fredrik Reinfeldt; und Meinungsverschiedenheiten gebe es immer. Es gehe ja aber in Europa darum, das zu respektieren und zusammenzuarbeiten. Auch Angela Merkel habe gesagt, man müsse sich die britischen Probleme und
Ideen anhören und darüber reden.

Merkel und Cameron seien ja beide für Europa, sagt die EU-Kommissarin Neelie Kroes. Unterschiedliche Länder mit unterschiedlichen Kulturen hätten aber eben unterschiedliche Wunschzettel.

Cameron warnte in Davos auch davor, verschiedenartige Länder mit Macht in eine politische Union hineinzuquetschen: Das sei dann nichts für Großbritannien.