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Adaptive Strahlentherapie

Adaptive Strahlentherapie
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Am katalanischen Institut für Onkologie in Barcelona wird Lungenkrebs mit Strahlentherapie behandelt. Die Trefferquote liegt bemerkenswert hoch. Die spanischen Mediziner verwenden ein effizienteres Verfahren, mit dem sich der Strahleneinsatz an die Atembewegungen des Patienten anpassen lässt. Dadurch wird das Krebsgewebe präziser bestrahlt. Der Patient muss nicht operiert werden. Statt sieben Wochen dauert die Behandlung höchstens zwei.

Bei der adaptiven Strahlentherapie wird das Bestrahlungsgerät mit 3-D-Röntgenbildgebung gekoppelt. Strahlen werden präziser auf den Tumor gelenkt. Das umgebende, gesunde Gewebe wird dabei vor Strahlenschäden geschont.

“In der Vergangenheit überlebten nur 30 Prozent der konventionell behandelten Patienten die Diagnose um zwei Jahre, heute sind immer hin 70 bis 80 Prozent”, erklärt Onkologe Arturo Navarro.

Ein weiterer Vorteil der adaptiven Strahlentherapie: Die bestrahlte Körperregion ist im Laufe eines Behandlungszyklus ständig unter Beobachtung. Bei Veränderungen der Tumorregion kann sofort nachjustiert werden.