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Apple-Aktionäre verlangen Auszahlung - Apple zögert

Apple-Aktionäre verlangen Auszahlung - Apple zögert
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Die Revolte gegen Apple-Chef Tim Cook blieb auf der jüngsten Aktionärsversammlung zwar aus, sonderlich zufrieden sind die Anteilshalter aber nicht. Apple sitzt auf einem Berg von 137 Milliarden Dollar, und an den würden die Aktionäre gern ran – 145 Dollar wären das pro Aktie. Doch Cook, der zusammen mit seinen Vorstandskollegen in Cupertino im Amt bestätigt wurde, mahnte angesichts fallender Aktienkurse Geduld an. Doch die ist begrenzt, wie der Analyst Brian Colello deutlich macht:

“Es wäre eine Enttäuschung, wenn wir nicht in einem Monat oder so etwas hören. Sie haben die erste Dividende im März vergangenen Jahres ausgegeben, ich würde also diesen März wieder etwas erwarten, ich denke, wenn vor den Ergebnissen Ende April keine Ansage da ist, gibt es große Probleme.”

Vor allem ein Hedgefondsmanager setzt Apple derzeit unter Druck und verlangt per Klage die Auszahlung von Vorzugsaktien. Cook sagte, es seien Diskussionen im Gange, wie man die Aktionäre beteiligen könne. Er räumte ein, dass der Konzern mehr Geld habe, als er braucht. Ein Großteil der Apple-Reserven liegt im Ausland und müsste bei der Rückkehr in die USA versteuert werden.

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