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Ägypten: Gewalt überschattet Besuch von US-Außenminister

Ägypten: Gewalt überschattet Besuch von US-Außenminister
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Die Lage in Ägypten bleibt angespannt: In der Hauptstadt Kairo kam es am Sonntag zu neuen Krawallen, als die Polizei versuchte, den Tahrir-Platz zu räumen. Gegner von Präsident Mohammed Mursi halten den Platz seit mehreren Monaten besetzt. Die Polizei hatte das Gelände am Morgen zunächst wieder für den Verkehr freigegeben. Sie entfernte auch Zelte der Demonstranten, die sich in der Mitte des Platzes befanden. Im Verlauf des Tages kam es dann zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und Sicherheitskräften.

Derweil traf US-Außenminister John Kerry mit Präsident Mohammed Mursi zusammen. Er rief die regierenden Muslimbrüder und die Opposition auf, die Spaltung des Landes zu überwinden. Beide Seiten müssten aufeinander zugehen. Kerry gab zudem Hilfsgelder in Höhe von 190 Millionen Euro frei.

Zu neuen Gewaltausbrüchen kam es auch in Port Said. Bewohner der Stadt protestierten dort gegen die geplante Verlegung mehrerer zum Tode verurteilter Fußballfans. Demonstranten bewarfen die Polizei mit Molotowcocktails. Diese setzte Tränengas ein. Mehr als 180 Menschen wurden verletzt.

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