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Regierungswechsel in Grönland

Regierungswechsel in Grönland
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Bei den Wahlen auf der Polarinsel Grönland haben die oppositionellen Sozialdemokraten überraschend klar gewonnen. Die Partei Siumut mit ihrer Spitzenkandidatin Aleqa Hammond kam auf knapp 43 Prozent und liegt damit klar vor den bisher regierenden Linkssozialisten mit rund 34 Prozent.

Im Zentrum des Wahlkampfs stand der Umgang mit den noch unerschlossenen Bodenschätzen der Insel. Ihre Gewinnung rückt durch den Klimawandel und das Abschmelzen des Eises immer näher.

Die Sozialdemokratin warf dem bisherigen sozialistischen Regierungschef Kuupik Kleist vor, die heimischen Ressourcen voreilig an ausländische Partner zu verkaufen.

Das teilautonome, zu Dänemark gehörende Grönland mit knapp 57.000 Bürgern strebt die Unabhängigkeit an und hofft auf riesige Einnahmen durch den Abbau der Bodenschätze.