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Franziskus: "Pessimismus ist des Teufels"

Franziskus: "Pessimismus ist des Teufels"
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Papst Franziskus hat die Kardinäle zu einer Audienz empfangen. Zwei Tage nach der Wahl zum neuen
Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken ein eher familiäres Treffen, so Vatikansprecher Federico Lombardi.

Gläubige und Kircheninsider wägen jedes Wort auf programmatische Aussagen: Andere meinen, “der bescheidene persönliche Lebensstil” des Neuen – das sei der frische Wind, trotz konservativer Positionen.

Papst Franziskus:

‘‘Der Teufel will uns jeden Tag zu Pessimismus und zu Verbitterung verleiten. Aber wir lassen uns nicht hängen.”

Bei einer Messe in der Sixtinischen Kapelle hatte der frisch gewählte Argentinier Jorge Mario Bergoglio am Vorabend die katholische Kirche davor gewarnt, Gott aus dem Blick zu verlieren. Ohne die Verkündigung Jesu “werden wir eine mitleidige regierungsunabhängige Organisation”.

Am Samstag trifft Franziskus die Medien. Am Sonntag spricht er sein erstes Angelus-Gebet vor Gläubigen auf dem Petersplatz.

Zur feierlichen Amtseinführung des 76-jährigen am kommenden Dienstag werden Persönlichkeiten aus aller Welt erwartet, darunter die Präsidentin seines Heimatlandes Argentinien, Cristina Fernández de Kirchner und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Mit dpa