Eilmeldung
This content is not available in your region

Vergewaltigte Schweizerin: Sechs Tatverdächtige vor Gericht

Vergewaltigte Schweizerin: Sechs Tatverdächtige vor Gericht
Schriftgrösse Aa Aa

Drei Tage nach der Gruppenvergewaltigung einer Schweizer Touristin in Indien sind sechs Tatverdächtige einem Gericht vorgeführt worden. Es soll sich bei ihnen um Bauern aus dem zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh handeln, wo auch die Tat geschah. Das Opfer und ihr Ehemann bleiben nach Angaben der Schweizer Botschaft noch in Indien, um der Polizei zu helfen.

Unterdessen gab es im Regionalparlament von Madhya Pradesh Proteste von Angehörigen der oppositionellen Kongresspartei. Sie forderten eine Reform der Strafgesetze und den Rücktritt des Innenministers von Madha Pradesh.

Die Tat sei eine Schande, man demonstriere, damit der Schweizerin Gerechtigkeit widerfahre, so einer der Parlamentarier.

Der Fall erinnert an die Massenvergewaltigung einer 23-Jährigen, die an den Folgen starb. Seither gibt es immer wieder Proteste. Außerdem verabschiedete die indische Regierung ein neues Gesetz mit härteren Strafen für Vergewaltiger. Die maximale Haftdauer wurde von 10 auf 20 Jahre erhöht, stirbt das Opfer, kann auch die Todesstrafe verhängt werden.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.