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Aufsicht: Britische Banken müssen Speck ansetzen

Aufsicht: Britische Banken müssen Speck ansetzen
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Britische Banken haben eine Eigenkapitallücke von fast 30 Milliarden Euro – so das finanzpolitische Komitee der Zentralbank, die künftige Bankenaufsicht. Für manche ist die schlechte Nachricht eine gute – sie hatten wesentlich mehr drohende Ausfälle wegen fauler Kredite, Schocks aus der Eurozone und Entschädigungen für falsche Beratung befürchtet. Grund der Neubewertung sind strengere Vorgaben für das Risikokapital der Institute (harte Kernkapitalquote “Core Tier 1” von mindestens sieben Prozent der Bilanzrisiken).

Oliver Burrows, Rabobank:

“Ich meine, der Markt hatte mit 60 Milliarden Euro Unterkapitalisierung im britischen Bankensystem gerechnet. Einige Banken müssen jetzt nicht so viel tun, zum Beispiel Lloyds. Dagegen wartet auf die Barclays und Royal Banks of Scotland dieser Welt ein wesentlicher Umbau, besonders im Investment Banking.”

Nach neuen Vorschriften des internationalen Regelwerks Basel III müssen Banken rund um den Globus eine Kapitalquote von sieben Prozent der Bilanzrisiken erst bis 2018 erreichen – die Briten sollen bis Ende des Jahres so weit sein.

Das soll die Geldhäuser fit machen für die nächsten Finanzkrisen.

Mit dpa, Reuters

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