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Amsterdam: Schwulendemo gegen Putin

Amsterdam: Schwulendemo gegen Putin
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Auch in den Niederlanden wird der Besuch des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin von Protesten begleitet. Mehrere tausend Menschen demonstrierten am Montagabend gegen das Gesetz gegen Homosexuellen-Propaganda. Putin wies Kritik zurück, man müsse verstehen, dass unterschiedliche Gesellschaften unterschiedliche Mentalitäten besitzen.

“Das Verbot der Homosexuellen-Propaganda ist nur ein Schritt zu dem, was Schwulengruppen eine staatliche Hexenjagd genannt haben. Erst im vergangenen Jahr hat ein Moskauer Gericht die Gay Pride Parade für 100 Jahre verboten. Das ist bei den Kommunalpolitikern in Amsterdam nicht gut angekommen. Diese haben den ungewöhnlichen Schritt gemacht, gegen einen Staatsbesuch zu demonstrieren”, berichtet der euronews-Korrespondent.

“Wir haben viele Schwulen und Lesben in Amsterdam und wir wollen, dass in unserer Stadt jeder so leben kann, wie er das möchte, und wir wollen, dass die ganze Welt diesen, unseren Stadtpunkt kennt”, begründet die stellvertretende Bürgermeisterin Andrée van Es die Proteste.

Unter Bezugnahme auf die Demonstration der halbnackten Femen-Frauen auf der Hannover Messe gegen ihn, meinte Putin, er sei froh, dass die Homos in Amsterdam ihre Kleider nicht ausgezogen hätten.

Anlass für den Besuch Putins ist die offizielle Eröffnung des Niederlande-Russland-Jahres.

Weiterführende Links:
Homepage zum Niederlande-Russland-Jahr (niederländisch, englisch, russisch)
http://www.nlrf2013.nl
Stadt Amsterdam (niederländisch, englisch)
http://www.amsterdam.nl/