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Luxemburgs Steuergeheimnis fällt 2015

Luxemburgs Steuergeheimnis fällt 2015
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Luxemburg will ab 2015 die Steuerbehörden der anderen EU-Staaten über seine Zinszahlungen ins Ausland informieren. Dies teilte die Regierung des Großherzogtums mit. Dabei geht es um Zinszahlungen an Privatpersonen. Die insgesamt 141 Banken erwirtschaften 36 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Nicht der Druck der EU sei für die Bereitschaft zum Datenaustausch verantwortlich, so Regierungschef Jean-Claude Juncker, selbst wenn 25 der 27 Mitgliedsstaaten Druck ausgeübt hätten. Die USA waren es, die den Datenaustausch zur Vorbedingung für Finanzbeziehungen gemacht haben. Die luxemburgische Regierung sah nun ein, dass sie Europa nicht verweigern kann, was sie den USA zugesagte. Nach der Wende in Luxemburg zeigte auch Österreich Kompromissbereitschaft. Beide Länder blockierten bisher eine EU-Richtlinie über eine europaweite Zinsbesteuerung.