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Bangladesch: Geld für die Opfer

Bangladesch: Geld für die Opfer
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Die britische Textildiscounter Primark und das kanadische Unternehmen Loblaw wollen nach dem Einsturz der Textilfabrik in Bangladesch Kompensationszahlungen für die Opfer und ihre Angehörigen leisten. Beide Firmen ließen in der Fabrik produzieren. Am Montag versammelten sich Vertreter der Unternehmen, die in dem Gebäude ansässig waren. In dem illegal errichteten Haus waren fünf Werkstätten untergebracht. Viele ausländische Konzerne nutzen die Billiglöhne in Bangladesch. Die meisten Arbeiter bekommen dort nicht einmal 30 Euro im Monat.
Fast 400 Menschen waren bei dem Einsturz der Fabrik ums Leben gekommen. Die Rettungskräfte vor Ort glauben nicht mehr daran, dass sie noch Überlebende finden können. Der Besitzer des Hauses konnte an der Grenze zu Indien festgenommen werden. Er hatte offenbar versucht, sich abzusetzen. Aufgebrachte Angehörige der Opfer forderten lautstark seine Hinrichtung.

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