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John Kerry sucht in Moskau nach Gemeinsamkeiten

John Kerry sucht in Moskau nach Gemeinsamkeiten
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Die USA schicken ihren Außenminister nach Moskau: Dort bemüht sich John Kerry um Gemeinsamkeiten mit Russland. Nach einer Zeremonie am Grabmal des Unbekannten Soldaten an der Kremlmauer trifft er Wladimir Putin ebenso wie Außenminister Sergej Lawrow. Der Staatspräsident lässt ihn zuvor allerdings stundenlang warten.

Kerry bedankt sich für russische Hilfe im Zusammenhang mit dem Anschlag von Boston; die mutmaßlichen Täter stammten ursprünglich einmal aus dem russischen Kaukasusgebiet. Völlig über Kreuz liegen beide Länder dagegen zur Zeit, wenn es um Syrien und das Verhalten im dortigen Bürgerkrieg geht.

Der amerikanische Gast versucht, das Positive hervorzuheben: Die Positionen beider Länder lägen doch nahe beieinander, sagt er. Für die USA gebe es in Bezug auf Syrien wichtige gemeinsame Interessen: Stabilität in der Region zum Beispiel, ohne Extremisten, die für Probleme sorgten. Darauf könne man doch aufbauen und sehen, ob es nicht Gemeinsamkeiten gebe.

Neben Syrien gibt es aber auch andere Konfliktfelder, wie zum Beispiel in Menschenrechtsfragen. Vom vielbeschworenen Neustart der beiderseitigen Beziehungen vor einigen Jahren, zu Beginn der Präsidentschaft von Barack Obama, ist jedenfalls kaum etwas geblieben.